Corona Krise – Was bleibt offen, was muß schließen?

Hier eine aktuelle Übersicht Stand 22.03.20.19:00

Keine touristischen Hotel-Aufenthalte
Übernachtungsangebote im Inland sind nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken zulässig.

Restaurants und Gaststätten
Ab dem 21. März um 12 Uhr müssen alle Restaurants und Gaststätten dicht machen.

Keine Reisen, Gottesdiente oder Sportevents
Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen, Moscheen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind ebenso untersagt.
Das gilt auch für Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen und anderen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen.

Spielplätze, Sportanlagen und Fitnessstudios
Neben öffentlichen und privaten Sportanlagen- und Einrichtungen, Schwimmbädern sowie Fitnessstudios sind zudem auch Spielplätze für den Publikumsverkehr gesperrt.

Friseursalons müssen schließen
Am 22. März haben Bund und Länder beschlossen, dass auch Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege schließen müssen. Das betrifft Friseursalons, Massagesalons, Kosmetikstudios und Tattoostudios schließen müssen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapeuten und medizinischen Fußpflege sollen aber weiter möglich bleiben.

Weitere Schließungen
Schließen müssen ab sofort auch Kneipen, Bars und Diskotheken. Ebenso betroffen sind Theater, Konzerthäuser, Museen und Ausstellungen.

Die Maßnahmen gelten auch für (Fach-)Messen in Deutschland, Freizeit- und Tierparks. Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Bordelle müssen ebenfalls geschlossen bleiben.

Versammlungen über zwei Personen verboten
Die Obergrenze für Versammlungen in Hessen liegt ab 22. März bei zwei Personen. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im kreis der Angehörigen im eigenen Hausstand gestattet.

WAS BLEIBT OFFEN

Weiterhin offen bleiben: Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochen- und Lebensmittelmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Post-Filialen und -Partner.

Ebenso dürfen Baumärkte weiterhin Kunden in Empfang nehmen.

Medizinische Dienstleister wie Physiotherapeuten und medizinische Fußpflege dürfen ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Alle Maßnahmen der hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf der Homepage www.hessen.de abrufbar.

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Kommentare

  • Günther Rodius
    22. März 2020

    Das ist falsch: Ausgenommen sind aber Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
    Das ist richtig: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im kreis der Angehörigen im eigenen Hausstand gestattet.

    • Einkaufen Rheingau
      23. März 2020

      Das ist richtig. Die vorherige Aussage von Herrn Boufier wurde von der Staatskanzlei korrigiert.

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